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Antje und Hans schrieb am 23.04.2018 um 11:01 Uhr
Helgolandtörn 19.-22-04.2018

Es war eine tolle Erfahrung! Schon im Vorfeld gut organisiert (danke Robert!), wir bekamen zahlreiche und sehr hilfreiche Infos vorher per Email geschickt. Das Boot ist bereits verproviantiert, sogar 2 vorgekochte, leckere Mahlzeiten sind an Bord, auch die Route ist im Grunde vorher klar (wir wollen nach Helgoland). So fallen einige Möglichkeiten, bei denen sich eine zufällig zusammengewürfelte Crew uneins sein könnte, weg und wir konnten uns aufs Segeln konzentrieren. Mit René hatten wir einen umsichtigen und klaren Skipper, der immer alles im Blick hatte, ohne dass man sich kontrolliert fühlte, sehr nett und interessiert im Kontakt (ich habe einiges über die Känguruh-Chroniken gelernt). Wir konnten alles an ausgezeichnetem Equipment ausprobieren, und so Vieles, was bisher nur theoretisches Wissen war, praktisch anwenden. Wir haben vor Helgoland eine Boje gerettet und ein (für uns) neues BüB-Manöver kennengelernt. Es wird sehr auf Sicherheit geachtet - unterwegs an Deck ausschließlich mit Rettungsweste, klare Übergaben wenn der Rudergänger wechselt, uvm. - und der Törn bleibt auch bei gutem Wetter ein Abenteur. Es ist wirklich etwas anderes, mit Tiden und Strom zu segeln, wir waren lange unterwegs, mussten durchaus auch zu ungemütlichen Zeiten aufstehen. Haben so Sonnenauf- und untergänge, Nebelbänke, Ankern bis das Hochwasser vorbei ist, uvm. erlebt. Das Wetter hat uns Sonne satt- wir fühlten und teilweise wie im Hochsommer- und Eiseskälte am frühen Morgen beschert, nur der Wind hätte etwas mehr sein dürfen. Aber wir hatten u.A. eine traumhafte Strecke mit halbem Wind von Cuxhaven nach Helgoland... Wir waren eine tolle, angenehme und buntgemischte Crew, vom "nautischen Anfänger" bis zu sehr erfahrenen Seglern war alles dabei, die Altersspanne ging von 21 bis 70. Danke an Skipper René und an unsere Mitsegler Susanna, Andreas, Wolfgang, Berndt und Stefan, wir waren bestimmt nicht das letzte Mal dabei!
Antje und Hans


Peter Prüssing schrieb am 18.04.2018 um 12:48 Uhr
Helgolandtörn 21.-25.03.2018

eine großartige Erfahrung. Sehr lehrreich für mich, der zum ersten Mal im Bereich eines Tidenreviers unterwegs sein durfte. Absolut spannendes Revier! Die noch eisigen Temperaturen waren zwar anspruchsvoll, aber dafür waren wir fast überall die erste Segelyacht. Von Finkenwerder über Glückstadt, Cuxhaven, Büsum (besonders gastfreundlich! im Museumshafen liegen dürfend) nach Helgoland ud zurück nach Hamburg. Es wurde soviel geboten. Nahctansteuerung von Cuxhaven morgens dann Sicht nur 2 kbl aber trotzdem alles sicher im Griff, dank der sehr guten Ausstattung der Yacht und natürlich dem sehr erfahrenen Skipper! Absolut empfehlenswert. Würde es jederzeit wiederholen. Hat Spaß gemacht. Tolle Crew die sich vorher nicht kannte und Rainer als Skipper. Dazu gut proviantiert und sogar zwei vorgekochte Essen. Mehr geht nicht.
Danke an alle, besonders an unseren Skipper Rainer und Robert für das tolle Angebot ;O)


Heinz-Dieter Rott schrieb am 16.04.2018 um 17:30 Uhr
Törnteilnehmer-Tidenträining

Der Segellehrer und Skipper Nico Madaus versteht sich auf eine ausgezeichnete Schiffsführung und den genialen Umgang mit allen Einrichtungen des Bootes. Vor allem hat er ein goldenes Händchen in der Mannschaftsführung, die unterschiedlichste Temperamente und Segelerfahrung vereint. Die Gruppendynamik gelingt ihm harmonisch und abgestimmt, sodass jeder den Törn als ausbalanciert und erfüllt erinnert.
Hochachtung !


Svenja Neumann schrieb am 10.04.2018 um 19:13 Uhr
SSS Theorie + Praxis

Teil 3:
Der Törn-Ablauf:
Jedem Tag geht ein kompaktes Wetterbriefing voran, dass auf die Wetter-Fragen der Prüfung hinführt.
Di, Tag 1: Anreise, Beginn ca. 11.00 mit einem intensiven Theorieteil - Sicherheitseinweisung, Motorkunde, Schiffstechnik, erste Gerätekunde bei uns bis gegen 18.00 mit Skipper Rüdiger. Danach Einkaufen, Essengehen, müde in die Koje fallen.
Mi, Tag 2: Gerätekunde parallel mit zwei Ausbildern (Rüdiger/Robert) in geteilten Gruppen, was das Lernen + verstehen der el. Navi sehr angenehm macht. Praxis-Hafenmanöver. Theorie Notrollen + Theorie-Hafenmanöver, wenn nötig.
Do, Tag 3: Praxis an Bord - el. Navi auf der Reede vor CUX + MOB Manöver. An diesem Tag werdet Ihr denken "Scheisse, das wird nie was mit der Prüfung!" So ziemlich alles läuft eher schlecht als recht und ihr versucht vergebens, das Wissen, mit dem Euch die Ausbilder druckbetanken zu sortieren. Spätestens jetzt solltet Ihr Euch als Crew arrangiert haben, um Abends sinnvoll gemeinsam lernen zu können.
Fr, Tag 4: Üben aller Aspekte Elektronik + MOB, Hafenmanöver - jetzt mit einem Skipper. Und siehe da, es klappt immer besser.
Sa, Tag 5: Immer wieder el. Navi. Üben Üben Üben. Segelmanöver, Beiliegen, Halsen, Wenden, Notfallmanagement. Am Ende doch mit dem Gefühl, sich gut auf die Prüfung vorbereitet zu haben.

Die Prüfung:
Die Prüfer sind fair und tolerieren ein gewisses Maß an Nervösität, picken aber gerne nach, wenn sie Lücken aufspüren. Grundsätzlich kann man das gut mit einem guten Gesamtverständnis ausgleichen, denn das Motto ist "Sie können alles machen, wenn sie es plausibel erklären. Sie sind der Schiffsfüher, wir reden ihnen nicht rein!" Crew-Management mit klaren (Namens-)Ansagen ist das A und O. Schlechtes Crewmanagement ist Durchfallgrund. Es lohnt sich, die gegenseitigen Stärken und Schwächen der Crew zu kennen und einander gegenseitig durchzuziehen. Beim Lernen und in der Prüfung. Wir haben uns sprichwörtlich gegenseitig den Hintern gerettet. Man kann ja z.B. als Crew nachfragen: "Wen hast Du für xy eingeteilt? Ich habe das eben nicht verstanden!"...der Prüfer wird signalisieren, was er toleriert und was nicht.
Wetter: wird zu Ort und Zeit der Prüfung anhand einer (auch UK) Bodendruckkarte nachgefragt. Großwetterlage, Zugrichtungen, Wetter + Windsituation der kommenden Stunden und eine Einschätzung eines entfernten Wettergebiets, z.B. Mittelmeer kann auch kommen.
el. Navi: Positionseintrag Papierkarte nach GPS, Hand-Kreuzpeilung, Standortbestimmung per Radarpeilung sind in 15 Minuten abzuschließen.
Technikkunde/Seemannsch aft: ein Teilaspekt kommt, z.B. Maschine, Gasanlage, verhalten Schwerwetter...
Hafenmanöver: An- und oder Ablegen
Manöver: MOB - wurde trotz Übung mit Dummy mit Boje gewährt. Geradezu leicht nach den vorangegangenen Übungen. Aber: 2 Mann vor, auf dem Bauch, sonst Durchfallgrund. Plus ein Notmanöver, das umgehend nach der Ansage ausgeführt werden muss. Etwa: Bruch Ruder, Stagen, Wanten, Beiliegen. Immer mit Ansage und Einteilung an die Crew.
Notrollen: "Plötzlich und unerwartet geschieht..." Brand, Wasser im Schiff, Schwerverletzter, Seekrankheit. Da ist die Aufmerksamkeit aller an Bord gefragt - "Vorgehen nach Notrolle, Meldung machen" = Crew springt los und macht, zerrt die Pützen aus der Backskiste, bestätigt DSC Aussendung...

Fazit:
Kompetente Ausbilder, viel Lernen, selten war ich so müde wir nach der erfolgreichen Praxis-Woche SSS. Wer kann nehme sich noch 1 Tag Urlaub nach dem Törn. Yachtschule Eichler bereitet hervorragend vor. Und trotzdem zählen am Ende auch die Nerven und ein bisschen Glück, aber so ist es ja auch auf See! Theorieprüfung steht noch aus. Ich werde berichten.


Svenja Neumann schrieb am 10.04.2018 um 19:12 Uhr
SSS Theorie + Praxis

Teil 2:
Die Ausbilder:
Für alle gilt: sie verstehen Ihr Handwerk. Kennengelernt habe ich:
Robert Eichler: hat ein Nautik- und ein Theologiestudium im Kielwasser. (Was nicht heisst, dass der Unterricht nach dem Prinzip "Glaube, Liebe, Hoffnung" stattfindet.) Robert fordert viel und macht klare Ansagen, was
gelernt/wiederholt werden sollte. Es gelingt ihm dabei aber, anschaulich und humorvoll zu unterrichten und persönlich auf uns Schüler einzugehen. Oft fragt er nach Zusammenhängen, bringt Beispiele und Eselsbrücken. Er hat eine untrügliche Menschenkenntnis und versteht aus seiner Erfahrung, wo es im Einzelfall noch hakt. Die Informationsdichte ist hoch und Robert ist exakt und sehr schnell. Wenn ihr könnt, nehmt das Angebot der Wiederholung wahr, denn er folgt immer der gleichen Struktur. Diese Wiedererkennungs- und Aha-Effekte helfen ungemein.
Außerdem im Team: Christian Sauerbeck, Nico Madaus, Rainer Tatenhaus, Rüdiger Fenck. Allesamt sehr erfahrene Skipper und Ausbilder mit "Ruhe weg" und Humor - jederzeit in der Lage, den richtigen Tonfall zu treffen, der im übrigen auch während heikler Situationen an Bord nicht entgleist.

Der Praxistörn:
Versammelt bis zu acht SSS-Anwärter an Bord. Wer den SSS in Angriff nimmt, weiss von den Kompromisse bzgl. Privatsphäre auf einem Boot. Drei Doppelkojen-Kajüten und eine Stockbett-Kajüte sind ggf. mit einem fremden Mitstreite zu teilen. Die Woche ist auch so etwas wie ein zwischenmenschlicher Stresstest für angehende Profiskipper. Denn entweder schafft man es, in kürzester Zeit eine funktionierende Crew zu bilden und sich gegenseitig zu unterstützen oder man wird sich schrecklich auf den Geist gehen. Die Skipper schlafen an Land, was der Sache platztechnisch und crewdynamisch gut tut - man muss sich selber als Crew aktiv zusammenraufen. Dafür kann der Skipper ausgeruht in die Gruppendynamik eingreifen, wenn es Not tut - und macht dies auch. Bei uns hat das wunderbar geklappt und eine erfolgreiche Truppe hervorgebracht.
Zur "Entzerrung" - günstige Zimmer als Alternative in CUX via AirBNB. In der Saison sind für Transfer, Einkaufen Leihfahrräder des Segelclubs an der Steganlage vorhanden. Das nahe Clubheim darf genutzt werden, ist gemütlich und hat drei Sitzecken für Lerngrüppchen...



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Es ist unsere Segelyacht Helgoland Express mit ihrem weißen Rumpf und einer roten Sprayhood zu sehen. Im Cockpit sitzen zwei Leute. Es herrscht sonniges Wetter und das Segelschiff liegt mit dem Bug zum Steg. Text: wers hier lernt